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10. Juni 2026 · 8 Min. Lesezeit

Von der Bausubstanz über Unterlagen bis zur Lage: die wichtigsten Prüfpunkte, damit aus dem Traumhaus kein teures Erwachen wird.

Checkliste Hauskauf: Diese Punkte sollten Sie vor dem Kauf prüfen

Ein Hauskauf ist für die meisten Menschen die größte Investition ihres Lebens, und die wenigsten machen ihn öfter als ein- oder zweimal. Diese Checkliste hilft, den Blick zu schärfen.

1. Lage und Umfeld

Besuchen Sie das Objekt zu verschiedenen Tageszeiten. Wie laut ist die Straße morgens? Wie weit sind Schule, Einkauf, Arzt? Gibt es Bebauungspläne für das Nachbargrundstück? Die Lage können Sie später nicht renovieren.

2. Bausubstanz

Achten Sie auf Feuchtigkeit im Keller, Risse im Mauerwerk, den Zustand von Dach und Fenstern sowie das Alter der Heizung. Bei Häusern ab Baujahr 1970 lohnt sich fast immer ein Sachverständiger. Die 500 bis 1.000 € sind gut investiert.

3. Energie und Technik

Lassen Sie sich den Energieausweis zeigen (er ist Pflicht!) und fragen Sie nach: Wann wurde die Heizung erneuert? Welche Dämmung ist vorhanden? Seit dem Gebäudeenergiegesetz können Modernisierungspflichten auf Käufer zukommen.

4. Unterlagen

Grundbuchauszug (Lasten? Wegerechte?), Flurkarte, Baugenehmigungen, Wohnflächenberechnung, Protokolle der Eigentümerversammlung bei Wohnungen, Nachweise über Sanierungen. Fehlende Unterlagen sind ein Warnsignal.

5. Der realistische Gesamtpreis

Kaufpreis + Nebenkosten (10–12 %) + kurzfristiger Renovierungsbedarf = Ihre echte Investition. Wir erstellen für unsere Käufer diese Rechnung transparent, damit die Entscheidung auf Fakten steht, nicht auf Bauchgefühl.