Ein Hauskauf ist für die meisten Menschen die größte Investition ihres Lebens, und die wenigsten machen ihn öfter als ein- oder zweimal. Diese Checkliste hilft, den Blick zu schärfen.
1. Lage und Umfeld
Besuchen Sie das Objekt zu verschiedenen Tageszeiten. Wie laut ist die Straße morgens? Wie weit sind Schule, Einkauf, Arzt? Gibt es Bebauungspläne für das Nachbargrundstück? Die Lage können Sie später nicht renovieren.
2. Bausubstanz
Achten Sie auf Feuchtigkeit im Keller, Risse im Mauerwerk, den Zustand von Dach und Fenstern sowie das Alter der Heizung. Bei Häusern ab Baujahr 1970 lohnt sich fast immer ein Sachverständiger. Die 500 bis 1.000 € sind gut investiert.
3. Energie und Technik
Lassen Sie sich den Energieausweis zeigen (er ist Pflicht!) und fragen Sie nach: Wann wurde die Heizung erneuert? Welche Dämmung ist vorhanden? Seit dem Gebäudeenergiegesetz können Modernisierungspflichten auf Käufer zukommen.
4. Unterlagen
Grundbuchauszug (Lasten? Wegerechte?), Flurkarte, Baugenehmigungen, Wohnflächenberechnung, Protokolle der Eigentümerversammlung bei Wohnungen, Nachweise über Sanierungen. Fehlende Unterlagen sind ein Warnsignal.
5. Der realistische Gesamtpreis
Kaufpreis + Nebenkosten (10–12 %) + kurzfristiger Renovierungsbedarf = Ihre echte Investition. Wir erstellen für unsere Käufer diese Rechnung transparent, damit die Entscheidung auf Fakten steht, nicht auf Bauchgefühl.



